MUSICA MECANICA
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Leitartikel 02/97

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Leitartikel 1997 (Archiv)

1996, ein guter Jahrgang für die mechanische Musik

Zunächst das Jahr des zweihundertjährigen Geburtstages der Musikdose (Antoine Favre in Genf, 1796).
Dieser Geburtstag wurde mit einer Reihe von Veranstaltungen begangen:

In Sainte-Croix (Schweiz) mit Ausstellungen und einem Festival im August.


In Zürich (Schweiz) mit einer grossen Musikdosen-Ausstellung von Juli bis Oktober.


In den USA mit einer Jahreshauptversammlung der MBSI (Vereinigung amerikanischer Sammler), die 750 Personen (ein Rekord) zusammengebracht hat, davon ungefähr 100 Ausländer.

Es gab Ausstellungen, Besichtigungen und zahlreiche Vorträge.
Viele neue Web-Sites von Privatleuten, Vereinigungen oder Händlern (darunter der vorliegende) sind erschienen, die der mechanischen Musik gewidmet sind.
Zahlreiche Drehorgel-Festivals haben in Amerika und in Europa stattgefunden, vor allem in Frankreich (ca. 20).
Bei öffentlichen Auktionen ist immer noch eine Stagnation der Preise für gewöhnliche Stücke festzustellen. Seltene Stücke erzielen sehr hohe Preise.
Mehrere bedeutende Sammlungen haben den Besitzer gewechselt in den letzten 2 Jahren:
Nach dem Verkauf des Musée d'Instruments de musique mécanique de Paris

In Belgien sowie der Sammlung von Guido Reuge in der Schweiz nach Japan, ist die grösste Tanzorgel der Welt


Das Mortier Taj Mahal, von der Schweiz nach Australien gegangen.


Keine neuen Instrumente, aber mehr und mehr Orgeln werden von Computersystemen (Midi) betrieben, die flexibler in der Handhabung sind als die gewöhnlichen gelochten Kartons oder Papierrollen.

Einige wagemutige Hersteller fahren fort, eine kleine Auflage von Reproduktionen aussergewöhnlicher alter Instrumente zu produzieren, gelegentlich mit kleinen Änderungen:

In den USA fabriziert Ramey sein Banjo Orchestra,


Der Deutsche Siegfried Wendel hat nach der Reproduktion vom Hupfeld Phonoliszt mit 6 Violinen in diesem Sommer ein grosses Orchestrion Weber Maesto hergestellt.



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